Katholische Elternschaft Deutschlands im Erzbistum Köln e.V.

Wir unterstützen Eltern dabei, ihre Kinder auf dem Weg durch KiTa und Schule zu begleiten -

damit sie Eltern mit Wirkung werden.


Wir setzen uns ein für

  • gelingende Erziehungspartnerschaft von Eltern und Lehrer:innen/Erzieher:innen.
  • konstruktive Kommunikation zwischen Schule und Eltern.
  • verlässliche Qualität in Bildung und Erziehung.

 

Wir bieten unseren Mitgliedern

  • Organisation von Veranstaltungen und Seminaren für Eltern an Schulen und Kindertagesstätten und deren finanzielle Förderung
  • Eigene Veranstaltungen für Eltern
  • Versand von Zeitschriften und Broschüren der KED in NRW zur Einschulung in Grundschule und weiterführenden Schulen ( „Welche Schule ist die richtige?“, „Ihr Kind kommt in die Schule“, KED in NRW Kurier), sowie der Zeitschrift „Elternforum“ des Bundesverbandes und von Broschüren der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz aus der Reihe „ElternWissen“ und „Thema Jugend“
  • Regelmäßige Information  und Beratung in Schulfragen

 

Vorstand 2020

Verbandsstruktur:

Die Struktur der KED ist in drei Ebenen aufgeteilt, die nicht hierarchisch, also weisungsgebend, aufgebaut sind. Über die Mitgliedschaften aber miteinander verbunden sind.

  • Bundesverband:
  • Mitglieder sind die Diözesan- und Landesverbände.  Jährlich einmal findet im Rahmen des Bundeskongresses eine Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand wird aus den Reihen der Mitglieder, also der Diözesan- und Landesverbände, gewählt. Der Bundesverband betätigt sich bundesweit schulpolitisch durch Veranstaltungen, Stellungnahmen und Pressemitteilungen. Finanzier des Bundesverbandes ist der VDD (Verband der Diözesen Deutschlands).
  • Landesverbände:
  • Über Deutschland verteilt gibt es die Landesverbände, die unterschiedlich strukturiert sind.
  • Landesverbände NRW: Die KED in NRW ist einer der schulpolitisch stärksten Landesverbände in Deutschland. Die  Vorstandsmitglieder sind die Vorsitzenden und die Geschäftsführer:innen oder ein zweites Vorstandsmitglied der NRW Diözesanverbände. Zur Zeit wird der Vorstand nur von den KED`s Aachen, Münster, Köln und Paderborn gebildet.

Finanziert wird die KED in NRW aus dem gemeinsamen Haushalt der fünf NRW Bistümer, also auch vom Bistum Essen. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung, die sich erheblich von den anderen Landesverbänden unterscheidet, ist der NRW Landesverband ein beim Schulministerium anerkannter Elternverband, der zu Anhörungen und Stellungnahmen eingeladen wird.

  • Diözesanverbände:
  • Die Diözesanverbände Aachen, Münster und Köln sind eingetragene Vereine, die von den Bistümern finanziert werden. Die KED Köln nimmt darüber hinaus noch einen moderaten Mitgliedsbeitrag von seinen Mitgliedern: Schulen, Kitas, Einzelmitgliedschaften.  Die KED Paderborn hat eine eigene Struktur. Sie sind enger an die Schulabteilung angeschlossen. 

Jeder Diözesanverband entscheidet in NRW für sich, wie er inhaltlich arbeitet; was er den Schulen anbietet.

 

Mitglieder sind Einzelpersonen und Elternvertretungen von Schulen aller Schularten, Familienzentren und Kindergärten.

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Viele Eindrücke und Erfahrungen rund um die Corona-Situation kommen hier aus verschiedenen Perspektiven zu Wort. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der KED Kurier wird vierteljährlich vom Landesverband KED in NRW herausgegeben und hält unsere Mitglieder und Interessenten auf dem Laufenden über Neues in Schulleben und Schulpolitik. Über die Website der KED in NRW können Sie zudem alle alten Ausgaben online einsehen.

Corona-eine Beschleunigung der Ungleichheit?

Die Corona-Krise trifft uns alle, manche härter als andere, in jedem Fall aber die Kinder und Eltern mit am meisten. Die Kinder konnten wochenlang nicht in die Schule oder Kita gehen und das Homeschooling wurde über Nacht als Alternative implementiert. Eltern und Kinder standen und stehen vor dem großen Problem, dass die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen in Deutschland -anders als in vielen anderen Ländern- zwar auf der Agenda der Politik stand, die zeitliche Entwicklung im Vergleich zum Fortschreiten der Digitalisierung in der Gesellschaft und in der Wirtschaft aber deutlich hinterherhinkt. Das Positive an der aktuellen Situation ist daher die Tatsache, dass in Zukunft die Politik nicht mehr an dieser Problematik und den dringenden Investitionen in der Bildung vorbeikommen wird. Dennoch schadete dieser Prozess auch unseren Kindern. Ihnen wurde die Möglichkeit genommen einen strukturierten Tagesablauf durch die Schule oder Kita zu erhalten, sie mussten sich stetig selber zum Lernen und Arbeiten zuhause motivieren und sie konnten ihre gleichaltrigen Freunde lange Zeit nicht sehen. Diese Entwicklung ist in Summe nicht positiv für die Psyche unserer Kinder. Dies belegt aktuell auch eine Studie der Leipziger Uniklinik für Kinder- und Jugendmedizin. Der Direktor Prof. Dr. Wieland Kiess stellt dazu die These auf: „Wenn wir Kinder schaden wollen, dann sind Schulschließungen sehr effektiv.“ Ängste bei Kindern nehmen beispielweise in großem Umfang zu. Viele Eltern stehen mit der Kombination auch Hilfslehrer sein zu müssen und berufstätig zu sein unter enormen Druck und es fehlt an konkreten Perspektiven. Angesicht der epidemiologischen Lage wäre es angemessen gewesen früher beispielweise über außerschulische Lernorte wie z.B. den Wald zu sprechen und diese in den Alltag der Kinder und LehrerInnen zu integrieren. Bedauerlich ist auch, dass die Kinder selber oft keine Möglichkeiten haben über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen, dafür braucht es gerade bei kleineren Kindern den geschützten Raum einer Klasse oder einer Gruppe und in erster Linie die Bezugspersonen. Viele Kinder, die keine Unterstützung zuhause erhalten konnten, blieben dabei vollkommen auf der Strecke. Sei es durch Sprachbarrieren in der Familie oder dem Zusammenbrechen familiärer Alltagsstrukturen, diese Kinder verschwinden vollkommen von dem Radar der Gesellschaft. Es gibt LehrerInnen, die berichteten, dass sie von manchen Kindern seit Beginn der Schulschließungen trotz verschiedener Kontaktversuche überhaupt nichts gehört haben. Kinder mit vielen Geschwistern auf engstem Raum haben keine Möglichkeiten sich einen ruhigen Arbeitsplatz zu suchen und konnten teilweise seit Wochen keine bearbeitenden Unterrichtsmaterialien o.ä. abgeben. Hier wird eine Lücke entstehen, von der völlig unklar ist, wann und wie sie wieder geschlossen werden kann. Die Corona-Krise ist wie ein Beschleuniger der bereits bestehenden Ungleichheit der Voraussetzungen für die Kinder. Daher ist es wichtig, dass allen Kindern schnellstmöglich wieder ein geregelter Zugang zu Struktur, Bildung und Kontakt zu den Bezugspersonen ermöglicht wird. Es ist demnach sehr zu begrüßen, dass die Kitas in NRW schon seit dem 08.06. und nach den Sommerferien auch wieder die Schulen geöffnet werden. Die Justiz war auch bereits gefragt. Das Oberverwaltungsgericht befasste sich mit den Klagen von mehreren Eltern gegen den coronabedingt unregelmäßigen Schulbetrieb. Die Kläger forderten in einem Eilverfahren, dass der durchgängige Präsenzunterricht schon vor den Ferien wieder aufgenommen werden sollte, welches das Gericht allerdings negativ beschied. Diese Entwicklung zeigt aber die Brisanz dieses gesamten Themas. So überraschte jüngst das Schulministerium NRW mit der Ankündigung, dass alle SchülerInnen bis auf Ausnahme des Primarbereichs auch im Unterricht einer Maskenpflicht unterliegen.  

Grundsätzlich gibt es bei wieder steigenden Infektionszahlen auch durch Reiserückkehrer verständliche Bedenken hinsichtlich des Infektionsschutzes und der Hygienekonzepte. Auch die praxisgerechte und pädagogische Umsetzung ist sicherlich nicht einfach und erfordert eine große Flexibilität der Schulen. Dennoch ist der Schritt für die Aufnahme des Präsenzunterrichts gerade für die SchülerInnen ohne ausreichende (auch sprachliche) Unterstützung zuhause ein wichtiges Signal und demnach zu begrüßen.

Es darf zu keiner Spaltung der Gesellschaft kommen, denn klar ist, alle Familien sind derzeit enormen Belastungen ausgesetzt und ihre Fähigkeiten mit diesen umzugehen halten unsere Gesellschaft zusammen. So muss es eine dauerhafte Perspektive geben, damit die Eltern, die Kinder und die LehrerInnen sowie alle anderen im Bildungsbereich Tätigen (z.B. in den Kitas oder im Offenen Ganztag) die Chance erhalten, diese Krise gemeinsam gut zu überwinden und positiv in die Zukunft schauen zu können.

Stellungnahme von

Anna Römer
Geschäftsführerin der KED Köln, Rechtsanwältin

Eine tolle Initiative von Studierenden hilft Schüler:innen ehrenamtlich bei der Bewältigung ihrer schulischen Pflichten -gerade beim homeschooling- und begleitet sie in ihren Lernfortschritten.

Wir als Elternverband sind begeistert von der Erfindungskraft und dem Einsatz der Studierenden, so gelingt ein gesellschaftliches Miteinander!

Näheres finden Sie unter folgenden Links:

www.engagement-macht-stark.de

www.corona-school.de

"Die Corona-Pandemie stellt uns als Gesellschaft auf ganz vielen Ebenen vor ganz viele Herausforderungen. Doch insbesondere von Schüler:innen wird eine schnelle Anpassung und Flexibilität im Umgang mit Lerninhalten erwartet. Um Eltern und Schüler:innen während der Corona-Krise zu entlasten und für eine sichere wie zuverlässige Lernatmosphäre zu sorgen, vermitteln wir den Kontakt zwischen Schüler:innen und Studierenden für eine virtuelle und kostenfreie Lernunterstützung. Besonders am Herzen liegt es uns vor allem diejenigen zu erreichen, die es in der aktuellen Situation besonders schwer haben und andere Hilfsangebote nicht oder nur schwer wahrnehmen können. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Corona School bereits zahlreiche Schüler:innen unterstützen und damit einen Teil zu mehr Bildungsgerechtigkeit beisteuern konnten."

Tobias Bork

Co-founder

Corona School e.V.

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www.ked-koeln.de

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Wir empfehlen

Die oben verlinkten Erklärvideos zu unterschiedlichen schulischen und gesellschaftlich relevanten Themen empfehlen wir gerne weiter.